Passivierung der HEICHEGROUP

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Passivierung
Wird blankes Metall Luft oder einer anderen korrosiven Umgebung ausgesetzt, so hängt es in erster Linie von dessen chemischen Eigenschaften ab, ob es zur Zersetzung kommt oder nicht. Während Gold, Silber und Platin als Edelmetalle besonders korrosionsbeständig sind, haben die unedlen wie Eisen, Zink oder Aluminium diesbezüglich eine verstärkte Tendenz. Ob und wie schnell der Rostprozess letztendlich einsetzt, hängt aber auch vom Vorhandensein einer sogenannten Passivierungsschicht ab.

Unter dem Begriff Passivieren versteht man in der Oberflächentechnik die Erzeugung von reaktionsträgen Oberflächen auf normalerweise äußerst reaktiven Metallen wie Eisen, Chrom, Kobalt, Aluminium oder Titan. Die beim Eintauchen des Werkstückes in ein Bad aus Elektrolyten gebildete dünne Oxidschicht (meist 1-10 nm) beugt der Korrosion des Grundwerkstoffes vor oder verlangsamt diese stark. Unedle Metalle mit einer solchen schützenden Passivierungsschicht verhalten sich ähnlich wie Edelmetalle, d.h. sie sind beständig gegenüber Umwelteinflüssen und weisen ein höheres Lösungspotenzial auf.

Die künstliche Herbeiführung chemischer Resistenz bei Metallen ist im industriellen Sektor von elementarer Bedeutung: So macht erst der durch Passivieren erzielte Korrosionsschutz die technische Verwendung bestimmter Materialien überhaupt möglich. Selbst Geräte, die mit aggressiven Stoffen wie Fluorgas oder Salpetersäure in Berührung kommen, können bei einer entsprechenden Vorbehandlung auch aus preiswerten unedlen Metallen gefertigt werden. Zudem fungiert die Schicht als hervorragender Haftgrund für Farben und Lacke sowie als perfekte Ausgangsbasis für nachfolgende Prozesse wie Schweißen, Kleben oder Vulkanisieren.

Mit Heiche haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite, der Ihre Werkstücke durch fachmännisches Passivieren nachhaltig vor der Zersetzung bewahrt. An all unseren Standorten bieten wir dabei eine große Bandbreite an Verfahren zum Korrosionsschutz. Rufen Sie uns gleich an – gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Passivieren Verfahren

Der Prozess
Abhängig vom jeweiligen Ausgangsmaterial und der benutzten Anlage können verschiedene Passivierungsverfahren angewandt werden. Dazu zählen Titan-/Zirkonpassivierungen und Grünchromatierungen wie Alodine 2040, Alodine 4850, Gardobond X4707, Surtec 650 (Chromital), Nabutan STI 310, Bonderite NT 401, Decorrdal 20-3, Gardolene 6800 und Zamak Protect.

Die Anlage
Passivierungen können sowohl im Tauch- als auch im Spritzverfahren durchgeführt werden. Beim Tauchverfahren werden hierzu vollautomatische Takt-Tauch-Überhebeanlagen verwendet, die Behandlung im Spritzverfahren erfolgt hingegen in einer mehrzonigen Durchlaufanlage.

Passivieren Heiche

Die Qualitätssicherung
Um eine gleichmäßige Badführung sicherzustellen, finden bei Heiche in regelmäßigen Abständen Analysen der Badparameter statt. Des Weiteren werden auch die aufgebrachten Passivierungsschichten mithilfe von unterschiedlichen Messverfahren untersucht (z.B. durch Gravimetrie, Photometrie oder Röntgenuntersuchungen). Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt schließlich über unser hauseigenes qualifiziertes Prüflabor.

Passivieren

Unsere Anlagen im Detail

Unsere Anlage in Bayern
Unsere Anlage auf einen Blick:
Bauteilgröße: max. 2200x1700x600mm
Max. Gewicht: 1200kg
Passivierung: Titan-/Zirkonfluorid: Chemetall X4707
Material: Aluminium, Stahl
Anlage: Takt-/Tauch-Überhebeanlage
Gestelltechnik: Einzelteilaufhängung
Unsere Anlage in Sachsen
Unsere Anlage auf einen Blick:
Bauteilgröße: max. 1200x800x550mm
Max. Gewicht: 20kg
Material: Aluminium, Magnesium, Stahl
Anlage: Takt-/Tauchanlage und Spritzanlage
Passivierung: Titan u. Zirkon, Grünchomatierung; Nabutan STI310; Decorrdal 20-3; Alodine 2040, 4850; Bonderite NT401. Chromital.

Weitere Standorte mit Passivierungsanlagen:
Schwaigern (DE), Leisnig (DE), Sátoraljaújhely (HU), Spartanburg (USA)

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